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Dünger und Erden

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Richtig düngen

Pflanzen benötigen genauso wie wir Menschen Nahrung und Pflege. Auch die Bodenbeschaffenheit ist für das Wachstum der Pflanze wichtig. Die nachfolgenden Tipps geben einen kleinen Überblick über die verschiedenen Spezialdünger und Erden.

Gute und schlechte Nachbarn

Wenn trotz aller Düngemaßnahmen, guter Erde und sonstiger guter Voraussetzungen die Pflanzen nicht richtig gedeihen wollen, kann es an einem ungünstigen Pflanzennachbarn liegen. Die Pflanzen beeinflussen sich gegenseitig im Wachstum.

Ausgewogene Spezialdünger

  1. Für ein gesundes Wachstum benötigt die Pflanze Licht, Luft, Wasser und Wärme. Zudem benötigt die Pflanze noch Nährstoffe, die in der Natur als Rohstoffe vorhanden sind, aber mineralisiert werden müssen. Nur so können sie von den Pflanzen aufgenommen werden. Diese Aufgabe übernehmen Millionen von Mikroorganismen. Sie verwandeln den Rohstoff in Humus. Erst dann erfolgt eine Umwandlung in mineralische Nährstoffe, die von der Pflanze aufgenommen werden können. Auch organische Dünger durchlaufen diesen Prozess. Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen ist von Pflanze zu Pflanze verschieden. Universaldünger richten sich mit ihrem Nährstoffangebot nach dem allgemeinen Bedarf von Gartenpflanzen. Daneben gibt es eine Menge von Spezialisten. Diese sind auf einzelne Gartenkulturen abgestimmt und verrichten dabei beste Arbeit.
  2. Zur Ermittlung der Nährstoffzusammensetzung im Boden sind Bodentest-Sets recht hilfreich. Nach dem Test können Sie den Boden gezielt mit den erforderlichen Nährstoffen versorgen.

Rosen düngen

Rosen sind Blütenpflanzen, die schon seit langer Zeit die Menschen erfreuen. Eine reichhaltige Sortenvielfalt schmückt unsere Gärten. Ob es nun Kletterrosen oder Edelrosen sind, jede dieser herrlichen Pflanzen ist ein Schmuck für den Garten. Für einen stolzen Wuchs und kräftiges Gedeihen werden viele Nährstoffe in einem sorgsam ausgewogenen Verhältnis benötigt. Mit Rosendünger geben Sie diesen Pflanzen alle benötigten Nährstoffe.

Rasen düngen

Ein gesunder Rasen produziert bis zu 10 kg Gras pro Jahr und m 2 und jede Menge Sauerstoff. Die erforderlichen Nährstoffe entzieht er dem Boden. Hier ist eine periodische Düngung über das Jahr verteilt nach folgendem Schema sinnvoll.

Bodenspezialisten

Nicht alle Gartenpflanzen entwickeln sich gleich gut, ob wohl alle Bedingungen zu stimmen scheinen

Moorbeetpflanzen, wie z.B. Rhododendren, Azaleen, Eriken, Callunen und andere, bevorzugen sauren Rohhumus mit niedrigem pH-Wert. Hier sollte Rhododendronerde verwendet werden. Diese kann pur oder mit einem Teil beigemischter Gartenerde verwendet werden.

Teichpflanzen würden mit normaler Erde gepflanzt das Wasser zu sehr mit Nährstoffen anreichern und das Algenwachstum stark fördern. Teicherde wirkt dem mit seiner speziellen Zusammensetzung aus Tonmineralien und Quarz sand entgegen.

Für die Anzucht von Sommerblumen und Gartenpflanzen wird in eine Pflanzschale Anzuchterde gefüllt und leicht angedrückt. Nach Aufbringen des Samens wird mit einer dünnen Schicht Anzuchterde abgedeckt und vorsichtig gewässert.

Pflanzerde ist für das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern ,Gemüse, Stauden und Blumen geeignet.

Bei Bäumen und Sträuchern wird das Pflanzloch doppelt so groß wie der Wurzelballen aus gehoben. In den aufgelockerten Grund wird Pflanzerde eingearbeitet. Die Pflanze nun einsetzen und mit einer Mischung aus 1 Teil Pflanzerde und 1 Teil Gartenerde füllen. Die eingefüllte Erde sorgfältig festtreten und wässern.

Hilfe für den Kompost

Wertvollen Humus für den Garten herstellen ist kein Problem. Sind die Bedingungen für ein richtiges Verrotten des Kompostiergutes jedoch ungünstig, kann mit Kompostierhilfsmittel wie z.B. Schnellkomposter, Kompostvererdern usw. nachgeholfen werden. Durch Zugabe dieser Hilfsstoffe werden dem Kompostiergut Mikroorganismen und Pilzkulturen zugeführt, die für eine schnelle Umsetzung in wertvollen Humus sorgen.